Unterstützen: Als Altenpflegehelfer hilft man Senioren und pflegebedürftigen Menschen beim Anziehen, Zähne putzen oder beim Haare waschen.

Betreuen: Unter die allgemeine Betreuung fallen beispielsweise die Hilfe beim Essen, die Begleitung der Senioren bei Spaziergängen und die Kontrolle, dass sie ausreichend trinken.

Beschäftigung: Altenpflegehelfer haben immer eine Idee, wie sie die Freizeit ihrer Bewohner unterhaltsam gestalten können, zum Beispiel gemeinsam töpfern oder malen.

Besprechen: Es werden viele Gespräche mit Angehörigen geführt, in denen es über das Wohlbefinden ihrer Lieben oder den Gesundheitszustand des Bewohners geht.

Dokumentieren: Was hat der Bewohner gegessen, hatte er Schmerzen oder war sein Verhalten auffällig, beispielsweise weil er Angstzustände hatte? Alles wird in Berichten, manchmal auch in einem Online-Programm dokumentiert.

Assistieren: Häufig arbeitet man mit Altenpflegern zusammen und misst zum Beispiel in deren Anwesenheit den Blutdruck oder die Körpertemperatur.

Warum sollte man Altenpflegehelfer werden?

Mit diesem Beruf kann man viel Gutes tun und wird nicht selten mit Dankbarkeit belohnt. Wem der Umgang mit Menschen liegt und wer gerne hilft, für den ist dieser Beruf genau das Richtige. Zudem muss man sich nach der Ausbildung nicht um die berufliche Zukunft sorgen, schließlich wird es immer eine ältere Generation geben, die auf die Altenpflege angewiesen ist.

Wie sind die Arbeitszeiten als Altenpflegehelfer?

Da ältere Menschen auch abends und am Wochenende betreut werden müssen, bleiben sowohl die Nachtschicht als auch der Wochenenddienst nicht aus. Geregelt wird das im sogenannten Schichtdienst: Mal geht es eine Woche früh morgens zur Arbeit, dann wieder nachmittags oder abends.

Wie läuft die Ausbildung als Altenpflegehelfer ab?

Bei der Ausbildung als Altenpflegehelfer handelt es sich um eine schulische Ausbildung mit praktischen Phasen. Das bedeutet, dass man mehrere Wochen am Stück die Fachschule für die theoretische Ausbildung besucht und die restlichen Wochen in sozialen Einrichtungen verbringt.Generell hat die Ausbildung eine Dauer von einem Jahr. In dieser Zeit hält man sich maximal 700 Stunden in der Schule und rund 900 Stunden in der Ausbildungsstätte auf.

Was lernt ein Altenpflegehelfer in der Fachschule?

In der Berufsfachschule findet sowohl theoretischer als auch praktischer Unterricht statt. Theoretische Themen sind zum Beispiel die Grundlagen der Pflege, der Hygiene sowie der Anatomie, altersspezifische Erkrankungen oder die Definition von Gesundheit und Krankheit.

In den praktischen Stunden werden unter anderem Rollenspiele durchgeführt, in denen getestet wird, ob man bei Angehörigen oder Senioren den richtigen Ton trifft. In extra dafür ausgestatten Räumen erlernt man die richtigen Hebetechniken, um Bedürftigen aus dem Bett zu helfen, oder wie man ihnen richtig die Zähne putzt.

Rechtskunde: Auf dem Lehrplan stehen die Rechte und Pflichten der Auszubildenden und wie sie sich in einer Einrichtung zu verhalten haben.

Sozialkunde: Im Vordergrund des Unterrichts steht die deutsche Geschichte des 20. Jahrhundert – also die Zeit, in der derzeitige Generation Senioren aufgewachsen ist. So lernt man die früheren Lebensumstände kennen und kann diese bei der pflegerischen Arbeit berücksichtigen.

Deutsch: Auszubildende lernen unter anderem, wie sie berufsbezogene Texte schreiben. Zudem werden unterschiedliche Kommunikationsmodelle vorgestellt.

Grundlagen der Pflege: Wie man erste Hilfe leistet oder Menschen bei der Körperpflege sowie Ernährung unterstützt, wird in diesem Lernfeld erläutert.

Betreuung: Welche Beschäftigungsangebote sind für Senioren interessant? Wie lassen sich Erkrankungen wie Depressionen erkennen? Das sind einige der Fragen, die im Unterricht beantwortet werden.

Was lernt ein Altenpflegehelfer in der Praxis?

Morgens hilft der Altenpfleger beim Aufstehen, Duschen und Waschen. Anschließend geht’s in den Frühstücksraum, wo man den Senioren bei der Nahrungsaufnahme hilft – das Gleiche gilt fürs Mittag- und Abendessen. Zwischendurch gibt es Spaziergänge, die man mit den Senioren unternimmt, gemeinsame Spiele oder andere Aktivitäten. Übernimmt man die Spätschicht, unterstützt man die Senioren beim Zubettgehen. Was in deiner Schicht passiert ist und was gegessen wurde, hält man in einer Dokumentationsmappe fest.